Einkaufswagen

#WhoMadeMyClothes

Gepostet von Nils Neubauer am
#WhoMadeMyClothes

Am 24. April 2013 stürzte das Textilfarbrikgebäude Rana Plaza in einem Vorort von Dakar, der Hauptstadt Bangladeshs, ein. Gründe für den Einsturz waren, neben minderwertigem Baumaterial und missachteter Vorschriften, die Gier und Verantwortungslosigkeit der dort produzierenden Mode-Unternehmen. Während die Fast Fashion-Ketten den Produzent:innen kaum Lohn und auch nach dem Fabrikeinsturz keine Entschädigungen zahlten, kostete die Katastrophe 1.136 Menschen das Leben. 

Als Reaktion gründete sich am 24. April 2013 die Non-Profit-Organisation Fashion Revolution. Mit ihrer Kampagne #WhoMadeMyClothes fordert sie mehr Transparenz und bessere Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie.

Wir sehen es als selbstverständlich an, Euch zu zeigen, mit welchen Produzent:innen wir zusammenarbeiten. Daher stellen wir sie Euch nachfolgend in kurzen Portraits vor. Wir gehen sogar noch einen Schritt weiter: Wir möchten, dass Ihr wisst, wer Euer persönliches MOOT-Unikat gefertigt hat. Deshalb schreiben wir in die Beschreibung eines jeden Produkts den Namen oder die Produktionsstätte der Näher:innen. All unsere Produkte werden in Berlin gefertigt.

 USE - Union Sozialer Einrichtungen

 

Noch bevor wir wussten, dass unser Unternehmen den Namen MOOT tragen wird, hatten wir mit der USE bereits unsere erste Produktionsstätte gefunden. Die USE ist eine soziale Einrichtung für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Sie schafft neben der Schneiderei auch in vielen anderen Handwerks- und Dienstleistungsbereichen sinnstiftende und stabilisierende Ausbildungs- und Arbeitsplätze. Neben der Atelierleiterin Caterina arbeiten unter anderem Walid, Nadine, Anne und Dominique an der MOOT-Produktion mit. 

Hier bekommt Ihr weitere Infos zur Einrichtung.
Die USE fertigt für uns: T-Shirts, Tank Tops und Beutel. 

   

Tinka Bell Nähwerkstatt

Während des ersten Lockdowns im vergangenen Jahr, kurz nach unserer Gründung, waren wir auf der Suche nach Fertigungs-Unterstützung. In Berlin-Weißensee, fußläufig zu unserem Lager, wurden wir fündig: Die Tinka Bell Nähwerkstatt von Christine Reincke überzeugte uns nicht nur mit hochwertigem Handwerk, sondern legt, ebenso wie die USE, Wert auf Inklusion. Aufgrund dessen wurde sie bereits im Jahr 2017 mit dem Annedore-Leber-Preis für besonderes Engagement bei der beruflichen Integration von Menschen mit Behinderung ausgezeichnet.

Hier kommt Ihr zur Homepage.
Die Tinka Bell Nähwerkstatt fertigt für uns: T-Shirts und Longsleeves.

Neben den beiden institutionellen Produktionsstätten, arbeiten wir außerdem mit Näherinnen zusammen, die in eigenständigen Ateliers für uns fertigen. 

Annika

Annika ist selbstständige Maßschneiderin. Für ihr Label “WeirdFox” entwirft sie die schaurig-süßesten Kuscheltiere, die Ihr finden könnt! Und: Für jedes verkaufte Produkt spendet Annika 5 € an die gemeinnützige Organisation "One Earth - One Ocean". 

Hier kommt Ihr zu Annikas Shop.
Annika fertigt für uns: Jacken und Hosen. 

Alicia

Alicia ist ausgebildete Modedesignerin. Sie hat, wie MOOT Co-Gründer Nils, am Lette Verein Berlin ihre Ausbildung abgeschlossen und ist aufgrund ihres Schnitt- und Fertigungsgeschicks in die dortige Meisterklasse übernommen worden. In 2020 gründete sie ihr eigenes Rucksack-Label. Neben der hochwertigen Verarbeitung  bestechen Ihre Produkte durch die Verwendung von umweltfreundlichem Kork.

Hier kommt Ihr zu Alicias Shop.
Alicia fertigt für uns: Jacken und Hosen.

Mona

Mona ist ausgebildete Maßschneiderin. Upcycling ist ein fester Bestandteil ihrer Designidentität: Im vergangenen Jahr hat sie beim Retourenrettungsprojekt Become A Ware mitgewirkt und erst kürzlich ihre eigene Upcycling-Brand gelauncht. Mona bietet individuelles Upcycling an und kreiert aus Deiner aussortierten Bekleidung neuwertige Designstücke.

Hier kommt Ihr zu Monas Website.
Mona fertigt für uns: Hosen. 

 

Alter Post Neuer Post